Juni

Sommernachtsfest der FFW Ehenfeld mit Ehrungen.

 

Schöner Rahmen für die Würdigung von treuen Mitgliedern.

Ehenfeld. (fdl) Herrliches Wetter sorgte für viele Besucher beim Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr, im Festzelt am Gemeinschaftshaus. Mitglieder der Jugendfeuerwehr schwitzten am Grill und versorgten die Besucher mit leckeren Bratwürsten. Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Vorstand Berthold Maier bedankte sich bei Johannes Falk und Johannes Hausmann für 25 Jahre Mitgliedschaft. Alfred Hausmann wurde für 40 Jahre, Alfred Schmalzl für 50 Jahre, Hubert Kummer und Max Robl für 55 Jahre und Sebastian Luber und Lorenz Kummer sogar für 65 Jahre Mitgliedschaft, geehrt. Heute ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, bei der Feuerwehr zu sein, obwohl die Aufgaben immer mehr geworden sind, wie die Einsätze der letzten Jahre zeigen.

 

2019 06 01 Ehrungen FFW 2

 

Weihe der Radbrücke über den Ehenbach

Ehenfeld. (fdl) Von Hirschau aus kann man auf Radwegen in alle Himmelsrichtungen die umliegenden Orte erkunden. Wirklich alle? Nein, denn nach Ehenfeld führt zum Bedauern vieler noch keine Trasse.

Die Dorfgemeinschaft mit ihrem Vorsitzenden Franz Birner hat nun für die alle Pedalritter eine Möglichkeit geschaffen, die nicht auf der Straße nach Hirschau radeln wollen. Besonders für Familien mit kleinen Kindern eignet sich diese Alternative. Aber auch für Spaziergänge rund um Ehenfeld ist der Radweg eine Bereicherung. Ferner können jetzt die jährliche Wallfahrt zum Mariahilfberg nach Amberg und der Bittgang zum Weiher bei der Hölzlmühle, wo man gemeinsam mit den Hirschauer Gläubigen einen Gottesdienst feiert, über diesen Weg führen.
Schnell war vor fünf Jahren der Ausbau der Radstrecke bei Hirschau über die Bühne gegangen, doch am Ehenbach war Schluss. Die statischen Berechnungen und behördlichen Genehmigungen für die für den Lückenschluss notwendige Brücke zogen sich hin. Und da die meisten Arbeiten ehrenamtlich durchgeführt wurden, musste auch geschaut werden, wann die Mitglieder der Rentnergruppe Zeit hatten.
Franz Birner plante das Vorhaben und koordinierte die Arbeiten der zehn Helfer. Insgesamt leisteten sie ehrenamtlich 230 Stunden. Doch ohne die Unterstützung der örtlichen Handwerksbetriebe und natürlich der Stadt Hirschau würde es keine Radbrücke über den Ehenbach geben. Der Radweg geht nun nach der Brücke unterhalb des Ebenhofs in den Feldweg zum Weiher bei der Hölzlmühle über und führt von dort weiter bis zum Kalvarienberg in Hirschau, wo man auf der bereits bestehenden Trasse weiterfahren kann.
Im Rahmen der Flurprozession wurde die ca. 6,5 m lange Stahlbrücke nun geweiht und bekam von Pfarrer Hans-Peter Bergmann den kirchlichen Segen. Möge der Radweg Menschen verbinden und die Radler, die ihn benutzen immer unfallfrei unterwegs sein.

DSC 6637

Im Rahmen der Flurprozession wurde von Pfarrer Hans-Peter Bergmann die Radbrücke über den Ehenbach geweiht.

 

Seilspringprojekt der Deutschen Herzstiftung in der Ehenfelder Schule.

 

Ehenfeld. (fdl) Laufen und Springen entspricht eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern, leider gehört es nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. Viele von ihnen spielen am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon ist, dass weltweit bereits mehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig ist.

Den Mädchen und Buben der Kombi-Klasse 3 / 4, mit ihrer Klassenlehrerin Amelie Schaller, vermittelte die Referentin der Organisation, Beate Schwender, in einem zweistündigen Kurs die sportliche Form des Seilspringens, „Rope Skipping“ genannt. Neben verschiedenen Schritten und Sprüngen, die man abwechslungsreich alleine durchführen kann, zeigte sie ihnen auch Partner- und Gruppenübungen. Diese sportliche Betätigung eignet sich hervorragend zur Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer, Kraft und Koordination. Bei den Gruppenübungen und Wettkämpfen wird die Teamfähigkeit gefördert. Auch auf die Integration körperlich und sozial schwächerer Kinder wirkt sich die Sportart positiv aus.

Nach den zwei Stunden wurde den Eltern und Schülerinnen und Schülern der Kombi-Klasse 1 / 2 bei einer musikalischen Vorführung das Erlernte gezeigt. Anschließend durften auch sie dieses abwechslungsreiche Sportgerät, dass man überall mitnehmen kann, ausprobieren. Zum Abschluss bedankten sich die Kinder bei Frau Schwender mit einem Blumenstrauß, für den abwechslungsreichen Vormittag.

DSC 7337

Pfarrei Ehenfeld besucht Regens-Wagner-Stiftung in Michelfeld

Interessante Einblicke in die unterschiedlichen Wirkungsbereiche dieser kirchlichen Stiftung.

Ehenfeld. (fdl) Getreu dem Leitbild der Regens-Wagner-Stiftung: „Für Menschen mit Behinderung da sein“, erhalten behinderte Erwachsene für die zwei Lebensbereiche arbeiten und wohnen, die Hilfe, die sie brauchen.

Der Arbeitskreis „Über den Tellerrand schauen“ des Pfarrgemeinderats hatte eine Besichtigung dieser katholischen Einrichtung organisiert und 22 Frauen und Männer waren bei der Führung in Michelfeld dabei.

Veronika Schlosser und Barbara Schuster, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, gaben einen Einblick in die unterschiedlichen Arbeits- und Wohnbereiche und beantworteten kompetent alle Fragen. Beim Rundgang wurde an den verschiedenen Erinnerungsorten, auf die Schicksale der Behinderten in den schweren Zeiten des Nationalsozialismus anschaulich eingegangen. Die Besucher sahen die verschiedenen Werkstätten, Wäscherei und Stickerei, so wie die Gärtnerei und den dazugehörigen Bauernhof. Rund 550 Beschäftigte bieten 850 behinderten Erwachsenen die Hilfe an, die sie benötigen. Ob Arbeitsplätze in den verschiedensten Bereichen aber auch Unterstützung und Dienstleistungen, Offene Hilfen genannt, für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, in den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Bayreuth, sowie der Stadt Amberg. 256 Bewohner leben in den verschiedenen Häusern der Stiftung. Viele wohnen schon seit Jahrzehnten hier. Für sie ist es ihre Heimat, hier haben sie ihre Freunde und ihr gewohntes Umfeld. Dieser Tatsache trägt das Pflege- und Seniorenheim in Eschenbach Rechnung. Hier können seit 2016 behinderte Menschen ihren Lebensabend verbringen.

 

DSC 7393

Nach der Besichtigung bei hochsommerlichen Temperaturen konnten beim gemeinsamen Kaffeetrinken noch viele Fragen beantwortet werden. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Anita Falk überreichte eine Spende von 200,00 Euro für die Regens-Wagner-Stiftung.

 

 Sitzweil im Festzelt am Gemeinschaftshaus

 

Volkstümliche Musik und beste Unterhaltung boten D`Watzendorfer und ihre Gäste den vielen Besuchern.

Ehenfeld. (fdl) Das schöne Wetter war schuld, dass nicht alle Plätze besetzt waren, als Organisator Georg Kustner die Sitzweil im Festzelt am Gemeinschaftshaus eröffnete. Das änderte sich jedoch schnell im Laufe des Abends, so dass die Premiere der Sitzweil ein großer Erfolg war. Man merkte den Mitgliedern der „Watzendorfer“ und der „Hirschauer Wirtshausmusi“ die Freude am Musizieren und Singen an. Sowohl einzeln als auch zusammen überzeugten die Mitglieder der beiden Gruppen stimmlich und zeigten, dass sie ihre Musikinstrumente beherrschen. Und dann war da ja noch der Strobl Sepp, Hirschauer Stadtheimatpfleger und ein Original für sich. Dieser hatte es an seinem Geburtstag vorgezogen bei der Veranstaltung mitzuwirken, statt alleine zuhause zu sitzen. Vom Liebeslied bis zum hintersinnigen Couplet hatte er eine breite Palette von Liedern. Manche, wie das Lied von den Marterln um Ehenfeld und „der Schmied von Ehenfeld“, handelten sogar vom Ort und seinen Bewohnern. Mit seinen Geschichten und Anekdoten sorgte er für viele Lacher beim Publikum. Die Mitglieder des örtlichen Bauernverbandes kümmerten sich hervorragend um das leibliche Wohl der Besucher, so dass es ein rundum gelungener Abend war. Sicher freuen sich schon viele auf eine neue Sitzweil in Ehenfeld, im nächsten Jahr. Wer nicht so lange warten will, im November gibt es wieder die Schlosmusi der Watzendorfer, in Hirschau.

 

DSC 7469Den Musikanten der beiden Gruppen merkte man die Freude am Singen und Spielen an.

 

 

DSC 7449

 Der Strobl Sepp feierte seinen Geburtstag bei der Sitzweil in Ehenfeld

 

 

 

Fußwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld nach Amberg.

Betend und singend durch die blühende Landschaft, zum Ziel auf dem Mariahilfberg.

Hirschau/Ehenfeld (fdl) Pilgerführer Wolfgang Weih, der dieses Amt zum 13. Mal ausführte, begrüßte rund 170 Gläubige der Pfarreiengemeinschaft vor der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und freute sich, dass viele junge Pfarrangehörige unter ihnen waren. Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann, spendete den Pilgersegen und ging auch den ganzen Weg bis zum Berg mit. Für ihn war es die Abschiedswallfahrt, bevor er Ende August in den Ruhestand geht. Pünktlich um 4.30 Uhr setzte sich der Pilgerzug beim Läuten der Kirchenglocken in Bewegung. Unter ihnen waren auch 37 Frauen und Männer aus Ehenfeld, die sich bereits um 3.15 Uhr auf den Pilgerweg gemacht hatten. Gemeinsam gingen sie betend und singend den Weg über Krondorf, Urspring und Steiningloh nach Immenstetten, wo eine kurze Rast eingelegt wurde. Hauptthemen bei den Gebeten waren der Friede in der Welt, der Schutz der Umwelt, aber auch, dass man die Proteste der Kinder und Jugendlichen nicht ignorieren dürfe. Die idealen Wetterbedingungen taten ein übriges, damit die Fußwallfahrt zu einem schönen Erlebnis wurde. Um 8.30 Uhr feierte man zusammen mit Pilgern aus Gebenbach, Ursensollen, Etzenricht und Nabburg den Pilgergottesdienst am Freialtar. Thomas Helm, der Stadtpfarrer von St. Martin zelebrierte ihn zusammen mit dem Nabburger Pfarrer Hannes Lorenz so wie Pfarrer Bergmann und Diakon Richard Sellmeyer aus Hirschau. Musikalisch umrahmt vom Kirchenchor und der Bläsergruppe von St. Martin. Danach stillten die meisten Pilger Hunger und Durst in einem der Festzelte und ließen so die Wallfahrt gemütlich ausklingen.

 P6303808

Die geschmückten Pilgertafeln der Gläubigen aus Hirschau und Ehenfeld führten den Pilgerzug auf den Mariahilfberg an.